Das junge saarländische Triathlon‐Team ist 2017 mit einer klaren Zielsetzung in die Saison gestartet ‐ im
fünften Jahr in der Triathlon‐Bundesliga sollte dieses Mal am Ende eine Podestplatzierung stehen. Der
letzte Wettkampf der Rennserie in Binz wurde zu einem packenden Duell von drei Mannschaften
(ROWE Triathlon Team Worms, KiologIQ Team Saar, Triathlon Team Potsdam), die jeweils mit einem
Punkt Abstand auf den Plätzen 2 – 4 nach Rügen gereist sind.
Am vergangen Samstag kam es dann zum Showdown unter den 18 Bundesliga‐Teams. Vor malerischer
Kulisse im Kurort Binz stürzten sich Ian Manthey, Gregor Payet (beide LAZ Saarbrücken), Maximilian Schwetz
(TV Bous), Peer Sönksen (SC Neubrandenburg) und Marc Trautmann (DJK SG St. Ingbert) für die Saarländer
in die kühlen Fluten der Ostsee. Mit einer sehr guten Schwimmleistung konnten sich Schwetz und
Trautmann auch gleich in einer 14 Mann starken Führungsgruppe auf dem Fahrrad positionieren. Die drei
anderen Athleten des KiologIQ Team Saar folgten mit 20s Abstand in der zweiten Radgruppe. Auch wenn
sich der Abstand noch leicht vergrößerte, hatten die Gruppen in dieser Form bis zum Wechsel in die Laufschuhe
Bestand. Und auch auf der Laufstrecke lief es für die Saarländer nach Plan: Schwetz konnte auf
Platz 7 ins Ziel laufen und Manthey auf 16, Payet auf 18, Trautmann auf 19 und Sönksen auf 26 sorgten
wieder für eine sehr geschlossene Mannschaftsleistung für die Teamwertung. Mit einer Platzziffer von 60
(Addition der vier besten Platzierungen) erreichte das Team einen hervorragenden dritten Platz in der Tageswertung.
Sieger wurde das EJOT Team Buschhütten (Siegerland), die mit Richard Murray (Südafrika)
auch den Tagessieger stellten vor dem ROWE Triathlon Team aus Worms. Platz 3 an diesem Tag bedeutete
für die Saarländer aber auch den Platz 3 in der Abschlusstabelle der Triathlon‐Bundesliga 2017.
Die jungen saarländischen Athleten um Teamleiter Micha Zimmer, haben somit nach den Plätzen 4, 5, 4
und 6 in den vergangenen Jahren das selbst vorgegebene Ziel Podium mit einer sehr konstanten Saisonleistung
erreicht. Mit den Plätzen 2 bei den Wettkämpfen im Kraichgau und in Münster, dem Platz 3 in
Tübingen und dem Platz 4 in Grimma und dem Abschluss in Binz auf Platz 3 konnte das KiologIQ Team
Saar den anderen Mannschaften mit internationalen Top‐Startern jederzeit Paroli bieten.